Prävention gegen ausbeuterische Kinderarbeit

Prävention gegen ausbeuterische Kinderarbeit

Kinderarbeit ist in armen indischen Familien üblich und notwendig. Wird sie jedoch durch Ausbeutung gekennzeichnet, nutzt sie Kinder und Familien aus, schafft lebenslange Abhängigkeiten, verhindert Ausbildungen und die Chancen auf bessere Lebensbedingungen. Ausbeuterische Kinderarbeit ist nicht tolerierbar.

Indien verbietet gesetzlich Kinderarbeit unter 14 Jahren. Große Produktions- und Handelsbetriebe setzen „No Child Labour“ auch weitgehend um. Prävention gegen ausbeuterische KinderarbeitIn Vorstufen der Produktion und bei Subunternehmen wachsen jedoch die Risiken erheblich.

Die MF will das Potential für ausbeuterische Kinderarbeit wenigstens punktuell verringern. In Bangalore finanziert sie die Betreuung ehemaliger Kinderarbeiterinnen, nicht krimineller Straßenkinder, Müllsammler, Waisen, Opfer durch zerstörte Familien, Missbrauch, Gewalt und Kinderhandel. Die Betreuung dieser Risiko-Mädchen umfasst ihre familienähnliche Unterbringung bis zum 18. Lebensjahr, schulische und berufliche Ausbildung, möglichst eine Job-Vermittlung und ihre weitere Begleitung. Bis Ende 2010 hat die MF bereits 35 Mädchen in ihr Präventionsprogramm gegen ausbeuterische Kinderarbeit integrieren können.

Die MF fördert daneben das Kinderarbeiter-Projekt eines Hamburger Trägers in Calcutta, der Kinder vor Arbeit bewahrt und ihnen mit seinem Child Labourer’s Home eine Ausbildung und bessere Zukunftschancen eröffnet.

Zu den Partnern der MF gehören: Centre for Development and Empowerment of Women der Salesianerinnen von Don Bosco, Bangalore, H.E.L.G.O. e.V., Hamburg und Calcutta, Hamburger Stiftung Asien-Brücke

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